IV. Arbeiten nach Annahme eines Mandats

Für das schuldrechtliche Verhältnis zwischen dem einzelnen Aufsichtsratsmitglied und der Gesellschaft ist kein Dienstvertrag erforderlich. Die dienstvertraglichen Rechte und Pflichten entstehen als ein vom Auftragsrecht geprägtes Rechtsverhältnis eigener Art mit der Annahme der Wahl durch das einzelne Aufsichtsratsmitglied. Sie sind nicht abänderbar. Dies ist jedenfalls die in Deutschland herrschende Meinung.