Die neue Immobilienbesteuerung ab 1. 4. 2012

Die systematisch umfangreichsten Änderungen infolge des 1. Stabilitätsgesetzes 2012 (1. StabG 2012)BGBl. I Nr. 22/2012. sind im Immobilienbereich vorgesehen. Durch die Abschaffung der Spekulationsfrist sind in Hinkunft im Privatbereich grundsätzlich sämtliche Immobilienveräußerungen steuerpflichtig, bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften, die den Gewinn nach § 4 Abs. 1 oder § 4 Abs. 3 EStG ermitteln, ist in Hinkunft auch der Wertzuwachs von Grund und Boden im Veräußerungsfall steuerpflichtig. Allerdings ist – analog zur Vermögenszuwachsbesteuerung im Wertpapier- und Derivatbereich – grundsätzlich ein linearer Sondersteuersatz von 25 % vorgesehen.