Bevorzugung einer Minderheit ist nicht gleichheitswidrig

Aufgrund des arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatzes ist es dem Arbeitgeber verboten, einzelne Arbeitnehmer willkürlich schlechter zu behandeln als die übrigen Arbeitnehmer. Die Bevorzugung einer Minderheit widerspricht hingegen nicht dem Gleichbehandlungsgrundsatz. (OGH 11. 5. 2006, 8 ObA 26/06s)