Krankenentgeltanspruch aufgrund von Arbeitsunfällen bei Arbeitern

Die in § 2 Abs 5 Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) bei Arbeitsunfällen für Arbeiter vorgesehene Regelung weicht wesentlich von den Bestimmungen für die Angestellten ab. Wird ein Arbeiter durch einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit arbeitsunfähig, so behält er seinen Anspruch auf das Entgelt ohne Rücksicht auf andere Zeiten einer Arbeitsverhinderung bis zu acht Wochen. Wenn das Arbeitsverhältnis ununterbrochen 15 Jahre gedauert hat, erhöht sich der Anspruch auf zehn Wochen.