Die Bedeutung der Sechsmonatsfrist bei der steuerlichen Beurteilung von Tagesgeldern

Der UFS Salzburg vertritt in beiden für die steuerliche Beurteilung von Tagesgeldern (Diäten) relevanten Fällen von Sechsmonatsfristen eine der Verwaltungspraxis gegenläufige Meinung – zum Ersten entsteht auch bei Reisen im Fernbereich (bereits) nach fünf Tagen ein neuer Mittelpunkt der Tätigkeit, zum Zweiten kann eine vorübergehende Tätigkeit auch länger als sechs Monate dauern (UFS 7. 5. 2012, RV/0481-S/11 ).