Welche Informationen müssen Bewerber erhalten, die nicht zum Zuge kommen?

Der EuGH beschäftigte sich in einem – zur deutschen Rechtslage ergangenen – aktuellen Fall mit der Frage, welche Informationsansprüche ein nicht zum Zug gekommener Bewerber hat, der sich durch die Nichtberücksichtigung seiner Bewerbung als diskriminiert erachtet (EuGH 19. 4. 2012, Rs C-415/10, Meister). Da diese Problematik auch für Österreich von Relevanz ist, wird die Frage, wie viel der Arbeitgeber nicht eingestellten Bewerbern sagen muss, darf bzw soll, unter Einbeziehung der Linie des EuGH dargestellt.