Gefälschte Präferenzzeugnisse und fehlender Nachweis hinsichtlich „Direct Consignment Rule“ – kein Vertrauensschutz für den Importeur?

Ein Unternehmen lässt vor der Aufnahme seiner Geschäftstätigkeit vom Zollamt Präferenzzeugnisse prüfen. Nach Beschau und Prüfung wurden die Echtheit und die Richtigkeit des Ursprungsnachweises von der Zollbehörde bestätigt. Die Frage des Wirtschaftsbeteiligten, ob im Zuge einer Einfuhr weitere Unterlagen zwingend vorzulegen seien, um die Anwendung eines Zollsatzes von 0,0 % zu erreichen, wird vom zuständigen Organwalter verneint. Trotzdem schreibt das Zollamt nachträglich Abgaben vor, weil...