Nichtvorlage der Stiftungszusatzurkunde beim Finanzamt führt zur Regelbesteuerung

Legt die Privatstiftung die vorhandene Stiftungszusatzurkunde dem Finanzamt nicht vor, sind die ertragsteuerlichen Begünstigungen gemäß § 13 KStG nicht anwendbar. Das Regelbesteuerungssystem der Kapitalgesellschaft kommt zur Anwendung. Da das KStG keine Frist zur Offenlegung normiert, ist von einer unverzüglichen Offenlegung auszugehen; eine Frist lässt sich in § 13 KStG nicht hineininterpretieren.