Keine Berichtigungsmöglichkeit bei Einfuhr und anschließender innergemeinschaftlicher Lieferung?

Waren aus der Türkei werden in Österreich in das Verfahren „4200“ überführt: Überführung in den freien Verkehr mit anschließender innergemeinschaftlicher Lieferung. Die Waren sind für einen Empfänger in Deutschland bestimmt. Nachträglich stellt sich aufgrund einer Prüfung heraus, dass die angegebene UID-Nummer nicht zu dem in der Überführung in den zollrechtlich freien Verkehr angeführten Warenempfänger gehörte. Dadurch, so das Zollamt, seien die Einfuhrumsatzsteuerschuld nach Art. 204 Abs. 1 i. V. m. § 2 Abs. 1 ZollR-DG in Höhe von insgesamt 20.720,55 Euro und eine Abgabenerhöhung nach § 108 Abs. 1 ZollR-DG in Höhe von 1.554,89 Euro entstanden. Gegen diesen Bescheid brachte der Beschwerdeführer form- und fristgerecht den Rechtsbehelf der Berufung bzw. der Beschwerde ein.