„Die organisatorischen und legistischen Vorbereitungen müssen ambitioniert angegangen werden“

Dr. Gerhard Hesse ist seit 1994 im Bundeskanzleramt tätig und war ab 2007 stellvertretender Kabinettschef von Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer und danach von Bundeskanzler Werner Faymann. Seit April 2010 leitet er die Sektion Verfassungsdienst im Bundeskanzleramt. Er ist zuständig für die Verfassungslegistik und hat u. a. auch den Entwurf einer B-VG-Novelle zur Einführung einer zweistufigen Verwaltungsgerichtsbarkeit erstellt. Auf einfachgesetzlicher Ebene wird der Verfassungsdienst das Verfahren vor den Verwaltungsgerichten der Länder und dem Bundesverwaltungsgericht sowie dessen Organisationsrecht vorbereiten. Auf der UFSjournal-Tagung skizzierte er die Eckdaten zur Verwaltungs- bzw. Finanzgerichtsbarkeit. Anschließend trafen wir ihn zum Interview.