Zurückweisung einer als Vorlageantrag bezeichneten Berufung – Rechtsmittelverzicht bei „Sprachproblemen“?

Ein als Berufung intendierter Schriftsatz kann vom Finanzamt nicht mit der Begründung zurückgewiesen werden, er sei als Vorlageantrag bezeichnet worden, und es sei noch keine Berufungsvorentscheidung ergangen, wenn das Schreiben sonst alle Voraussetzungen für eine Berufung erfüllt.Behauptete Sprachschwierigkeiten nehmen einem schriftlichen Rechtsmittelverzicht nicht die Gültigkeit, wenn weiters ein Vorbringen erstattet wird, das das damalige inhaltliche Verständnis des Rechtsmittelverzichts voraussetzt.