Zurechnung von Einkünften eines Steuerberaters mit Wohnsitz und Kanzlei in Österreich zu seinem liechtensteinischen Büro

Die Verlagerung von Arbeiten von einer österreichischen Steuerberater- und Wirtschaftstreuhänderkanzlei in ein liechtensteinisches Büro ist insofern von steuerlichem Interesse, als nach dem Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Republik Österreich und dem Fürstentum Liechtenstein auf Einkünfte aus selbständiger Arbeit die Befreiungsmethode unter Progressionsvorbehalt zur Anwendung kommt. Die auf solche Arbeiten entfallenden Einkünfte sind aber nur insoweit von der österreichischen Einkommensteuer...