Unentgeltliche Wildabschüsse zum Zweck der Erfüllung des Abschussplans stellen grundsätzlich keine Entnahmen dar

Der Wildabschuss als solcher (das damit verbundene Jagderlebnis) stellt bei unentgeltlicher Vergabe – sofern damit der behördlich vorgeschriebene Abschussplan erfüllt wird – grundsätzlich keine Entnahme im ertragsteuerlichen Sinne dar, und zwar unabhängig davon, wer den Abschuss getätigt hat. Trophäen von erlegtem Wild gelten hingegen als entnommen, wenn sie die betriebliche Sphäre des Eigenjagdberechtigten verlassen.