Einreihung von Waren in eine Tarifunterposition genügt nicht, um sie einem Antidumpingzoll zu unterwerfen

Der EuGH hat entschieden, dass es bei der Erhebung von Antidumpingzöllen nicht allein darauf ankommt, ob Waren in die in einer Antidumpingverordnung genannte Unterposition der Kombinierten Nomenklatur (KN) eingereiht werden, sondern dass sie darüber hinaus auch sämtliche Merkmale aufweisen müssen, die in der betreffenden Verordnung zum Zweck ihrer Identifizierung angeführt sind.